Grillfest der SPD in Tiergarten mit Eva Högl und Thomas Isenberg

Am Sonnabend, 23. Juli 2011, findet ab 15.00 Uhr das jährliche Grillen der Tiergartener SPD-Abteilungen auf der Grillwiese vis-a-vis des Schlosses Bellevue statt. Hier bietet sich für interessierte Bürgerinnen und Bürger die Gelegenheit, mit der Bundestagsabgeordneten für den Wahlkreis Berlin-Mitte, Eva Högl, und dem Kandidat für das Abgeordnetenhaus, Thomas Isenberg, ins Gespräch zu kommen. Natürlich wird die Möglichkeit zum Grillen geboten, auch Getränke werden vorhanden sein. Sonnabend soll das Wetter durchwachsen sein, für den Fall der Fälle stehen Zelte zur Verfügung.

Die Einladung gibts hier:

Einladung Sommergrillen 2011

AV

 

Hauptstadtplanung Berlin – Vorschläge zur Weiterentwicklung

Der 6-Punkte-Plan von Eva Högl und Ephraim Gothe für die weitere Hauptstadtentwicklung

Eva Högl, MdB

Eva Högl, MdB

Ephraim Gothe, Baustadtrat Berlin-Mitte

Ephraim Gothe, Baustadtrat Berlin-Mitte

Das Regierungsviertel zwischen Hauptbahnhof und Wilhelmstraße ist ein Bereich mit bundespolitischer Bedeutung. In den 90er Jahren wurde zwischen Stadt und Bund auf höchster politischer Ebene über das „Wie“ der Integration von Bundesregierung und Parlament in den „normalen“ Stadtkörper gerungen. Über große städtebauliche Wettbewerbe für die Spreeinsel und den Spreebogen wurde eine qualitätsvolle Mischung von urbanen Stadtfunktionen und den Bundesbehörden erreicht. Die Stadt konnte hierbei auch ihre Ansprüche an Öffentlichkeit auf Straßen, Plätzen, Parks und Spreeuferwegen weitgehend durchsetzen.

Derzeit entwickeln sich die Dinge in Richtung einer monotonen Nutzung durch Bundesbehörden, was weder im Sinne einer lebendigen Stadt noch der später dort beschäftigten Bundesbediensteten ist. Es gilt daher, den Diskurs über die Hauptstadtplanung wieder streitbar zu führen, durchaus auch in den Parlamenten, dem Deutschen Bundestag, dem Abgeordnetenhaus und der Bezirksverordnetenversammlung.

Gegenwärtig schlagen Eva Högl und Mittes Baustadtrat Ephraim Gothe vor:

1. Die Bundesregierung muss für die Hauptstadtplanung eine/-n verantwortliche/-n Ansprechpartner/-in benennen. Derzeit agieren die einzelnen Ministerien in Ihrer Standortpolitik autonom und unabgestimmt.

2. Der Bund verfügt in zentralen innerstädtischen Lagen über etwa doppelt so viele Grundstücke, wie er für einen Umzug aller in Bonn verbliebenen Ministerien benötigt. Es ist perspektivisch ein Standortkonzept für alle Ministerien zu entwickeln.

3. Bei dem Standortkonzept dürfen im Bereich des Spreebogens und an der Wilhelmstraße keine monotonen Behördenviertel entstehen. Eine urbane Mischung mit „normaler“ Stadt muss das Ziel sein, auch im Interesse der Bundesbediensteten.

4. In einem Aushandlungsprozess zwischen Bund und Stadt müssen Flächen identifiziert werden, die „normalen“ städtischen Funktionen zugeführt werden. Auch der Bund ist hierbei gefordert, wohnungspolitisch Verantwortung zu übernehmen und Wohnformen für breite Schichten der Bevölkerung anzubieten.

5. Zur Integration weiterer Ministerien in den städtischen Kontext müssen wesentliche Erdgeschosszonen mit öffentlichen Nutzungen (Geschäfte, Restaurants, Öffentlichkeitsarbeit) untersetzt werden. Die konkrete Architektur muss über hochkarätige Wettbewerbe gefunden werden.

6. Zwischennutzungen auf den noch nicht bebauten Flächen können sinnvoll sein, müssen zukünftig jedoch mit qualitätsvoller Gestaltung einhergehen. Dies betrifft private Flächen ebenso wie Flächen der Stadt und des Bundes.

Eva Högl und Ephraim Gothe: Vorschläge für das Regierungsviertel

Eva Högl und Ephraim Gothe: Vorschläge für das Regierungsviertel

Konkrete Maßnahmen

  • Die „Michael-Schuhmacher-Schikane“ um die Schweizer Botschaft muss verschwinden. Der Erschließungsverkehr ist über die regulären Straßen gewährleistet, der übergeordnete Nord-Süd-Verkehr kann und soll durch den B-96-Tunnel fließen.
  • Bei der Erweiterung der Gebäude des Deutschen Bundestages auf der Grundlage des 2009 erfolgten Wettbewerbes soll der gründerzeitliche Altbau am Schiffbauerdamm nicht abgerissen, sondern in die Großform integriert werden.
  • Langfristige Sicherung der Freifläche „Parlament der Bäume“
  • Öffnung der Bundestagskantine an der Spree für die Öffentlichkeit zur Belebung des Wasserplatzes
  • Öffnung der Bibliothek des Deutschen Bundestages. Diese Bibliothek ist die zweitgrößte Parlamentsbibliothek der Welt. Eine Öffnung für Studenten könnte die heute überlastete Gebrüder-Grimm-Bibliothek der Humboldt-Universität entlasten.
  • Im Spreebogen werden am nördlichen Spreeufer einige Weiden gepflanzt.

Hier gibts die Karte zum Download: 6-Punkte-Plan Högl und Gothe

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