SPD Alt-Moabit.

Gemeinsam für ein lebenswertes Moabit!

21. Dezember 2011

Kiezpolitik/SPD Berlin Mitte

Aktionsraum plus Wedding/Moabit: 1 Million € in 2012

Aktionsraum plus Wedding-Moabit (zum vergrößern anklicken)

Aktionsraum plus Wedding-Moabit (zum vergrößern anklicken)

Im Ergebnis des Monitorings Soziale Stadtentwicklung 2008 weisen fünf großräumige Gebiete, in denen rund ein Viertel der Berliner Bevölkerung lebt, in hohem Maße komplexe Problemlagen auf.

In diesen „Aktionsräumen plus“ konzentrieren Senat und Bezirke ihre Aktivitäten, um die sozialräumliche und städtebauliche Entwicklung zu verbessern.

Ziel ist es, den Bewohnerinnen und Bewohnern der benachteiligten Gebiete bessere Zukunftschancen zu erschließen. Das Thema Bildung hat dabei Priorität, um insbesondere jungen Menschen neue Perspektiven zu eröffnen. Leitgedanke ist Berlin als solidarische Stadt.

Dazu teilt ganz aktuell das Bezirksamt Mitte mit, daß für das kommende Jahr im Bezirk Mitte über eine Million Euro für Maßnahmen im Rahmen der Initiative Aktionsraum plus Wedding/Moabit ein- und umgesetzt werden.

Im Mittelpunkt stehen wegweisende Projekte zur Kinder- und Jugendarbeit, darunter ein Projekt gegen Kinderarmut, die feste Verankerung von Kinder- und Jugendjurys sowie Maßnahmen zur Sprach- und Bildungsförderung von jungen MigrantInnen und ihren Eltern.

Eine an Berlins erstem Sprachförderzentrum neu eingerichtete Elternakademie bietet unkonventionelle Kurse in sechs Modulen an: „Food Literacy“ zum Beispiel ist nicht nur ein Kochkurs, sondern vermittelt auch einen bewussten Umgang mit dem Thema Ernährung; Kinder und Eltern profitieren gleichermaßen. Ein anderes Modul macht sich die Förderung der Kommunikation von Eltern und Kindern bereits im vorsprachlichen Alter zur Aufgabe.

Und ein drittes fördert gezielt arabischsprachige Schüler/innen und ihre Familien. Der Aufbau von Familienzentren soll vor allem dazu dienen, das Wohngebiet für Familien attraktiv zu halten und ihnen eine Anlaufstelle für ihre vielfältigen Anliegen zu bieten. Insgesamt handelt es sich um eine bewusst sehr bildungsorientierte Bündelung von Maßnahmen, mit denen das Bezirksamt seinen Bürgerinnen und Bürgern über die Regelversorgung hinausgehende und auf die besondere Lage vor Ort zugeschnittene Angebote machen möchte.

Im Rahmen von Stadtteilkonferenzen können Bürgerinnen und Bürger gemeinsam mit der Bezirksverwaltung und vor Ort tätigen Trägern die Entwicklung „ihres“ Stadtteils diskutieren und den Blick über die Quartiersgrenzen hinaus weiten.

Ziel ist es, mit den Stadtteilkonferenzen ein Meinungsbild des Gebietes darzustellen und den Kontakt zwischen der Verwaltung und den Bürgerinnen und Bürgern herzustellen. Thema ist die Entwicklung im jeweiligen Prognoseraum. In Workshops geht es um die Themenfelder „Bildung und Ausbildung“, „Wirtschaft und Kultur“, „Quartiere und öffentlicher Raum“ sowie „Vielfalt und Internationalität“.

(Karte: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung)